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Das Käseblättchen 41. KW/2013

Liebe Käsefreunde!

Falls Sie am 4. Oktober nicht bei der igs in Wilhelmsburg beim 5. Deutschen Königinnentreffen waren und nicht den Aufmarsch von 200 Produktköniginnen verfolgen konnten, möchte ich Ihnen die Gelegenheit geben‚ selber Königin oder König zu werden, und zwar von meinem Käse-Abo. Vielleicht denken sie jetzt mit Schrecken an den 26.10.1995 zurück, als die erste gesamtdeutsche Käsekönigin‚ die damals 38-jährige Lehrerin Elke Sachweh, sich mit nur einem halben Punkt Vorsprung gegen ihren schärfsten Konkurrenten, den Tierarzt Hans-Dieter Schröck‚ durchsetzen konnte, indem sie in der 5chlussrunde mit verbundenen Augen einen Rohmilch-Camembert von einem aus pasteurisierter Milch am Geschmack und einen Romadur von einem Limburger am Geruch unterscheiden bzw. identifizieren musste. Nein, solch schweren Prüfungen gibt es bei mir nicht. Sie müssen mir lediglich schreiben oder mailen (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), seit wann sie mein Käse-Abo beziehen und wie die beiden Schurken vom Käseeinheits-Syndikat in Peter Schindlers Kinder-Musical „Max und die Käsebande“ heißen. Unter den Einsendungen bis Ende Oktober wird eine Käse-Abo-Königin oder -König ausgelost und bekommt statt einer Krone einen oder mehrere Käse als Geschenk, wobei die Anzahl sich nach der Zahl der Bezugsjahre richtet. Für das erste Jahr gibt es einen Babygouda, wer als GewinnerIn mehr auf dem Buckel hat, bekommt entsprechend zusätzliche Modelle in derselben Größenordnung. Eine weitere Perspektive wäre die Möglichkeit, in den Fußstapfen der bayerischen Milchkönigin Julia Wegmann aus Pullenreuth in der Oberpfalz in die nächste Hamburgische Bürgerschaft einzuziehen. Ob das wie in Bayern auf der CSU-Liste als hanseatische Käse-Abo-Königin klappen könnte, kann ich Ihnen allerdings nicht versprechen. Sicherer wäre es wahrscheinlich, wenn sie sich gut sichtbar ein Pfeffersäckchen an den Gürtel hefteten, wie es die Hamburger Kaufleute zu Zeiten der Hanse zu tun pflegten, um ihren Wohlstand aller Welt kund zu tun. Falls Ihnen das nicht so liegt, gäbe es noch den Weltmilchtag am 1. Juni, an dem in diesem Jahr die brandenburgische Milchkönigin allen 620 Abgeordneten des Deutschen Bundestages ein Glas Milch überreichen durfte.

Ihr Robert Jarowoy